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Kürzlich wurde die einzige Querung über die Theodor-Heuß-Straße und die parallel verlaufende Bahnstrecke wegen Baufälligkeit abgerissen.

Dazu hat der Mobilitätsverband VCD Mönchengladbach, der mit anderen örtlichen Organsationen die Initaitivgruppe „Fußverkehr“ gebidet hatte, diese Meinung:

„Bei der Frage, ob eine Behelfsbrücke oder Ampelanlage die Situation für Fußgänger verbessern kann, bringen Stadt und Politik Argumente vor, die vollkommen an den Bedürfnissen der Fußgänger und ihrer Sicherheit vorbeigehen.

Wenn Henry Ferl von der CDU sagt: „Eine Ampel sei „der Worst-Case, den wir uns antun könnten“, so muss man heftig widersprechen: der Worst Case wäre ein Unfall an dieser Stelle mit Verletzten oder Toten.

Nur eine Bedarfsampel kann kurzfristig Abhilfe schaffen. 

Auch wenn der Vertreter der Stadt erklärte, dass die Theodor-Heuss-Straße die Hauptverkehrsachse in der Stadt sei und eine Behelfsampel
nicht in die „grüne Welle“ passen würde, so geht es wieder nur um die grüne Welle für Autofahrer und nicht um die Sicherheit der Fußgänger.
Verkehr ist für alle da, bitte schnellstmöglich eine Bedarfsampel einrichten.

Wenn nach Aussage des städtischen Mitarbeiters eine Behelfsbrücke bis März 2026 errichtet werden könnte, so könnte in der Zeit bis dahin eine Bedarfsampel die Sicherheit für die Fußgänger gewährleisten.

Und für die Autofahrer wäre es ein klar definierter Zeitraum, indem sie die Behinderung auf der Theodor-Heuss-Straße hinnehmen müssen.“

Marin Asbeck, Vorsitzende der VCD Mönchengladbach e.V. fordert: „Bedarfsampel sofort, Behelfsbrücke mittelfristig, Brückenneubau langfristig … und alles barrierefrei!“