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Bereits seit drei Jahren dürfen die Busse auf der Hindenburgstraße nur noch bergauf fahren.

Dieses „Modellprojekt“ hat der Bau- und Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin trotz vernichtendem Gutachten zur Norm gemacht.

Jetzt setzt er noch einen drauf und erklärt die Fußgängerzone zur Einbahnstraße – auch für den Lieferverkehr, so die FDP Mönchengladbach.

Die FDP-Fraktion hatte im Mai einen Antrag zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Bereich Kapuzinerplatz, Alter Markt, Hindenburgstraße, Sonnenhausplatz in der Bezirksvertretung Nord und im Bau -und Planungsausschuss vorgelegt und mit einem einstimmigen Beschluss die Verwaltung beauftragt kurzfristig Vorschläge zu erarbeiten und der Bezirksvertretung und dem Ausschuss vorzulegen.

Dies ist bisher nicht geschehen, aber gehandelt wird anscheinend bereits.

„Wir haben in diesem Bereich vor allem Probleme durch PKW-Verkehr, der die genannten Straßen als Schleichweg und Abkürzung benutzt. Und auch der Lieferverkehr hält sich nicht immer an die freigegeben Zeiten. Daher wollten wir hier Lösungsvorschläge von der Verwaltung, aber absolut keine Einbahnstraße und auch keine sofortige Einschränkung des Lieferverkehrs“, stellt der FDP-Fraktionsvorsitzende in der BV Nord Bernd Lamers richtig.

„Zudem wird hier die Baustelle kurz vor der Bismarckstraße als Grund vorgeschoben. Ich kann mich aber gut daran erinnern, dass sogar beim Bau des Einkaufszentrums „Minto“ keine Sperrung nötig gewesen ist, ergänzt der Verkehrspolitische Sprecher der FDP Herbert Hölters abschließend.

Die Themenreihe „Verkehr Huindenburgstraße“ wird auf BZMG 2.0 forgesetzt.

Bisherige Teile zu dieser Themenreihe stehen weiterhin auf BZMG 1.0 zur Verfügung.