Seite auswählen

Sie gilt als die größte unter den rechtgläubigen Ost-Kirchen: die russisch-orthodoxe Kirche.

Man sagt ihr nach, sie wäre die mitgliederstärkste orthodoxe Kirche weltweit.

Das Moskauer Patriachat ist auch mit einer Gemeinde in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf vertreten.

„Maria Obhut“ heißt sie.

Neben dem sozialen und gesellschaftlichem Engagement für die Gemeindeglieder spielt der sonntägliche Gottesdienst eine zentrale Rolle.

Betritt man das Kirchengebäude, befindet sich im Erdgeschoß rechts vom Eingang ein kleiner Kirchenlanden.

Dort gibt es Kerzen, Literatur, Ikonen u. v. m. Links vom Eingan sind ein Gemeinschaftsraum, wo beispielsweise gemeinsam gegessen werden kann, sowie die Toitetten.

Zum eigentlichen Gottesdienstsaal geht es dann hinauf in den 1. Stock.

Er ist so gestaltet, wie sich ein Westeuropäer eine orthodoxe Kirche vorstellt.

Da die Gemeinde während des Gottesdienstes steht, fehlen dementsprechend Sitzgelegenheiten.

Bunte Glasfester lassen das Sonnenlicht hinein, unzählige Ikonen säumen Treppenhaus sowie Gottesdienstsaal.

Eine Ikonostase trennt den Altarbereich vom übrigen Raum ab.

Die Priester tragen prächtige farbige Gewänder, die schon ein wenig an die Talare evangelischer Pfarrer erinnern.

Der Gottesdienstablauf folgt gewohnten orthodoxen Gepflogenheiten.

Es gibt liturgische Gebete und Gesänge; der Kirchenchor ist übrigens im 2. Stock untergebracht, in einem Raum, wo früher die Orgel gewesen sein könnte. 

Bibellesung und Predigt kommen hinzu.

Auch wenn die Liturgie überwiegend in russischer Sprache abläuft, gibt es zwischendurch auch deutschsprachige Anteile.

Eine Sache ist dabei auffällig, nämlich das Frauen während des Gottesdienstes wie selbst­verständlich Kopftuch tragen.

Wer ein wenig konfessions­kundlich interessiert ist oder offen für andere christliche Kirche ist, für den lohnt sich hier ein Besuch auf jeden Fall.

Er lernt hier ein Welt kennen, in die man sich schnell hineinfinden kann.