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Die Kunstsammlung NRW ist die Kunstsammlung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Am Standort Grabbeplatz 5 in Düsseldorf am Rande der dortigen Altstadt zeigt das K 20 die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Ist die Dauerausstellung in den oberen Stockwerken zu sehen, sind die beiden großflächigen Ausstellungsräume im Erdgeschoß Wechselausstellungen vorbehalten.    

Noch bis zum 14. Juni 2020 ist dort zu den gewohnten Öffnungszeiten die Ausstellung „Pablo Picasso Kriegsjahre 1939 bis 1945“ im Bereich links von der Kasse zu bewundern.

Gezeigt werden (Öl-)Malerei, Gouache, Tuschezeichnungen, Grafitstiftzeichnungen und in kleinerem Umfang auch Skulpturen.

Lesetafeln in deutscher und englischer Sprache sind auf die Wand gedruckt und liefern Hintergrundinformationen.

Historische Dokumente wie Schwarzweißfotos, Briefe und Literatur kommen ergänzend hinzu.

Die Ausstellung soll einen Eindruck in das Schaffen des surrealistischen Ausnahmekünstlers während des Zweiten Krieges zeigen.

Unmittelbar vor Kriegsbeginn am 3. September 1939 flüchtete Picasso 1881 – 1973), der zu jener Zeit in Paris lebte und arbeitete, nach Südfrankreich.

Im August 1940 kehrte er aber in die von den Deutschen besetzte Hauptstadt zurück und nutzte weiterhin sein Atelier.

Als die Alliierten Paris im August 1944 befreiten, wurde Picasso wie ein Held gefeiert. Zu Recht?

Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg, Unterdrückung und Faschismus ist hier für den künstlerischen Laien nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen.

Stilleben, Porträts und Aktdarstellungen, zum Teil auch aus der privaten Umgebung, werden hier gezeigt.

Picasso reagierte in seinem Werk aus dieser Zeit nach Museumsangaben zwar „auf die Bedrohungen der Zeit, auf Tod und Zerstörung“.

Die Ausstellung ist als (im wahrsten Sinne des Wortes) Rundgang durch den Ausstellungssaal konzipiert und eingerichtet.

Wer Fragen zu Picasso und die Arbeit der Kuratorin Kathrin Beßen hat, kann diese bei dem umfangreichen kunstpädagogischen Programm stellen.