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„Das Ergebnis des ADFC-Fahrradklimatests ist ein Ansporn“ und „Die Stadt setzt die beschlossenen Ziele in den kommenden Jahren konsequent um.“ waren die Reaktionen der Stadt Mönchengladbach auf das desolate Ergebnis für Mönchengladbach im ADFC-Fahrradklimatest 2018.

Bundesweit rangiert Mönchengladbach auf Platz 24 (von 25) und in NRW auf Platz 11 (von11) in der Kategorie „Städte zwischen 200.000 und 500.000 Einwohner“

Leider habe sich gezeigt, dass sich das Fahrradklima in Mönchengladbach – zumindest in der Bewertung der 610 Teilnehmer an dieser Befragung – nicht verbessert hat.

Die Bewertungspunkte Abstellanlagen, die Öffnung von Einbahnstraßen, die Wegweisung für Radfahrer und öffentliche Leihfahrräder seien positiv anerkannt worden.

Keine dieser „Punkte“ hilft jedoch, den Bürgern, die mehr und mehr auf das Fahrrad nutzen wollen.

Sie wollen vor allem im täglichen Verkehr sicher von A nach B kommen.

Der seinerzeitig städtische Mobilitätsbeauftragte Carsten Knoch wurde damals zitiert: „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und denken das Thema Radverkehrsförderung überall mit. Wir haben fast alle Bahnhöfe im Stadtgebiet mit modernen und komfortablen Radabstellmöglichkeiten ausgestattet. Bei jeder Fahrbahnerneuerung prüfen wir beispielsweise, ob im Rahmen der regelkonformen Wiederherstellung Verbesserungen durch Markierungen von Radfahrstreifen möglich sind.“

Diese Aussage sowie das STADTRADELN und der Hinweis auf die Aktion „Mobilitätstag“ am 22. September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (beides keine Initiativen der Stadt) sollen von den in weiten Teilen katastrophalen Radfahrbedingungen und der Tatsache ablenken, dass in Mönchengladbach nach wie vor dem Motorisierten Individualverkehr (MIV) höhere Prioritäten zuordnet als dem Bedürfnis der Bürger, die ihr „nahmobiles Tagesgeschäft“ vorzugsweise mit dem Fahrrad erledigen möchten.

Vor diesem Hintergrund sollte nicht nur der 2-Jahresvergleich 2016/2018 des ADFC-Fahrradklimatests herangezogen werden, sondern die Daten, die der ADFC seit 2012 erhoben und dokumentiert hat.

Dieser zeigt nämlich, dass auch bei vermeintlich positiven oder keinen Veränderungen per Saldo teilweise erhebliche Verschlechterungen von 2012 bis 2018 zu verzeichnen sind.

Um aus einer solchen Statistik Handlungsanstöße erkennen zu können, reicht die Bezeichnung der Bewertungskriterien selten allein aus.

Daher erscheint es zweckmäßig, die Bewertungsskala mit zu betrachten, auch um eine erste Kurzanalyse stellen zu können und daraus Handlungsschwerpunkte/-forderungen ableiten zu können.

In einem nächsten Schritt könnten aus der Erfüllung der Bewertungskriterien dezidierte Konsequenzen für Mönchengladbach mit spezifisch örtlichen Bezügen formuliert werden.

Der Vergleich der „Schulnoten“ für Mönchengladbach mit der „Durchschnittsschulnote“ der 25 betrachteten Städte ist mehr ein statistischer Wert, der für konkrete Handlungsoptionen kaum aussägekräftig ist.

Der seinerzeitig städtische Mobilitätsbeauftragte Carsten Knoch wurde damals zitiert: „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und denken das Thema Radverkehrsförderung überall mit. Wir haben fast alle Bahnhöfe im Stadtgebiet mit modernen und komfortablen Radabstellmöglichkeiten ausgestattet. Bei jeder Fahrbahnerneuerung prüfen wir beispielsweise, ob im Rahmen der regelkonformen Wiederherstellung Verbesserungen durch Markierungen von Radfahrstreifen möglich sind.“

Diese Aussage sowie das STADTRADELN und der Hinweis auf die Aktion „Mobilitätstag“ am 22. September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (beides keine Initiativen der Stadt) sollen von den in weiten Teilen katastrophalen Radfahrbedingungen und der Tatsache ablenken, dass in Mönchengladbach nach wie vor dem Motorisierten Individualverkehr (MIV) höhere Prioritäten zuordnet als dem Bedürfnis der Bürger, die ihr „nahmobiles Tagesgeschäft“ vorzugsweise mit dem Fahrrad erledigen möchten.

Komplex „Fahrrad- und Verkehrsklima“

Komplex „Stellenwert des Radfahrens“

Komplex „Sicherheit beim Radfahren“

Komplex „Komfort beim Radfahren“

Komplex „Infrastruktur und Radverkehrsnetz“

Zusatz-Komplex „Familienfreundlichkeit“