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Vor dem Einstieg in die Tagesordnung der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd erklärte der zuständige Planer für verkehrliche Baumaßnahmen, Martin Scheel, dass die Verwaltung die Beratungsvorlage zurückziehe.

Bezirksvorsteher Karl Sasserath (Grüne) erklärte daraufhin, dass es dazu in der heutigen Sitzung keine weiteren Informationen und Erörterungen gebe.

Die Frage, wie es nun weitergehe, konnte Ratsherr Henning Haupts (SPD), in dessen Wahlkreis die Färberstraße liegt, dieser Zeitung auf Nachfrage nicht sagen.

Die Mittel für den Umbau würden auf jeden Fall im Haushalt bleiben, so dass die Angelegenheit noch nicht beendet sei. Schließlich hätten Politik und Verwaltung eine Verantwortung hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht.

Eine Beschilderung z.B. auf 20 km/h könne unter Umständen nicht ausreichen.

Vielmehr läge unter Verkehrssicherungsgesichtspunkten auch eine totale Schließung der Färberstraße für den Autoverkehr im Bereich des Möglichen, wenn es nicht zu baulichen Maßnahmen komme. Dies könne auch nicht im Sinne der Anwohner sein.

Während Baumaßnahmen an Straßen mit überbezirklicher Bedeutung in die Entscheidungskompetenz des Planungs- und Bauausschusses fallen, entscheiden die Bezirksvertretungen über Baumaßnahmen an Straßen mit untergeordneter Bedeutung, wie beispielsweise an der Färberstraße.

Wann das Thema „Färberstraße“ erneut auf die Tagesordnung gesetzt werde, konnte Sasserath nicht sagen.