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Seit Jahrzehnten zählt die Färberstraße in Rheydt zu den Straßen in Mönchengladbach, die sich in einem kaum noch zu vertretbaren Zustand befinden. Dies war eines der Themen auf der Tagesordnung der BV Süd am 06.06.2012.

Der großen Zahl der Zuschauer auf der Tribüne im Rheydter Ratssaal trugt Bezirksvorsteher Karl Sasserath (Grüne) Rechnung und zog den Tagesordnungspunkt vor. Dies war auch einer Anwohnerin sehr recht, die mit ihrem im Rollstuhl sitzenden Ehemann aufgrund des nunmher barrierefreien Zuganges vom Ratssaal aus die BV-Sitzung verfolgen konnte.

Ein zu schmaler und unebener Gehweg auf der einen Seite und Bäume auf der anderen Straßenseite, die mit ihrem Wurzelwerk den Gehweg und die Fahrbahn zu teilweise gefährlichen Buckelpisten machen, erfordern eine „grundhafte Erneuerung“.

Dass eine solche Maßnahme auch eine Kostenbeteiligung der Anlieger verursachen wird, scheint unumgänglich; über die Höhe werden die Betroffenen noch informiert und zwar bevor die Bagger anrollen und die NEW mit den Kanalbauarbeiten startet.

Unter der Straßendecke verläuft nämlich das so genannte „Durchlasskastenprofil“ des Rheydter Baches, das dringend erneuert werden muss.

In einer noch nicht terminierten Bürgerversammlung können die Bürger ihre Ideen zur Umgestaltung einbringen. Der Ausbau der Färberstraße sieht unter anderem Bodenschwellen für eine Verkehrsberuhigung und mehr Grün vor.

Zwei Varianten hat der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung schon erarbeitet, bei denen das Parken am Straßenrand eine wichtige Rolle spielt, weil nur wenige Häuser über eine Garage verfügen:

Variante „Quer-Parken“

Variante „Diagonal-Parken“